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                                                                           Die Tigerzucht

                                                                                                                                                                                                                

Den Tigerteckel gab es schon immer und diese Unikate sind einfach nur schön, ich werde sie verantwortungsvoll weiter züchten.

  

          WICHTIG!                     

      

Ein Zitat aus dem Grundlagenwerk "Der Dachshund" von Emil Ilgner aus 1896, Seiten 18 und 19: 
 

I. Der Dunkeltiger (Schwarztiger). Derselbe hat auf grauem Untergrunde schwarze Platten, Flecken oder Tupfen oder alle drei miteinander gemischt und braune Abzeichen. Der graue Untergrund kann aber die verschiedensten Schattierungen und Stichelungen haben und kommt vor vom hellsten Silbergrau, das fast weiß erscheint, bis zum dunkelsten Schwarzgrau, von dem sich kaum die dunkle Tigerung abhebt. Auch kann das Grau mausfarben sein oder einen Ton ins Rötliche schimmern.

 Am liebsten hat man den hellsilbergrauen Untergrund.
 

II. Der Rot- und Brauntiger, dessen Platten, Flecken oder Tupfen braun oder rot sind. Derselbe hat ausnahmslos ein helles Grau als Untergrund, welches gleichfalls mehr oder weniger gestichelt und rein sein kann. Öfters spielt das Grau auch ins

Gelbe hinüber. Rote Abzeichen sind natürlich auch vorhanden. Die Nasenkuppe der Brauntiger ist braun, die der Schwarztiger schwarz, und beide Varietäten unterscheiden sich genau so voneinander wie der schwarze Hund vom braunen Hund.


                                                              

 

Heute wird der Tigerteckel in Deutschland nur noch sehr wenig gezüchtet.
Sie sind etwas ganz Besonderes, denn jeder Tigerteckel ist ein Unikat und hat eine andere Zeichnung im Fell. Und wenn man verantwortungsbewusst diese Rasse züchten will, muss man oft auch mehrere 100 Kilometer fahren, damit die Zuchtbasis erhalten bleibt. Hier bei dieser Spezies ist das Wort "Verantwortungsbewusst" wörtlich zu nehmen. Nie darf ein Tiger mit einem Tiger verpaart werden. Tiger-Teckel zu züchten erfordert also besondere Sorgfalt, aber ordentlich gezüchtet ist er genau wie seine einfarbigen bzw. zweifarbigen Vettern ein kerngesunder Dackel. Mit einem Tigerteckel erntet man immer die Aufmerksamkeit der Anderen und er ist für diejenigen, die das ganz Besondere lieben, genau das Richtige.
Auch ich habe mich in die kleinen "bunten" Teckel verliebt und freue mich, dass ich diese Farbvarianten weiter erhalten darf.
                                                                                                                                                   
Tigerteckel sind Hunde mit Merle- Zeichnung. Sie werden im DTK aus Nichttigern (schokobraun und schwarz–rot) x Tigerdackel (rottiger, brauntiger, schwarztiger) gezogen. Aus einer Verpaarung von Nichttiger x Tiger fallen genetisch gesehen 50% Tiger und 50% Nichtiger. Die aus diesen Tieren gezogenen Dackel sind sog. heterozygote Tigerteckel, die ebenso gesund und vital sind wie ihre ein- bzw. zweifarbigen Artgenossen ohne Merle.

Eine Verbindung von z. B. rot x brauntiger ist aufgrund möglicher farblicher Abweichung vom Rassestandard nicht anzuraten, da hier einige Abkömmlinge die unerwünscht hellen bis fleischfarbenen Näschen, helles Auge und Augenränder und helle Krallen zeigen können. Vitalitätsverluste sind jedoch nicht zu erwarten.
Die Tigerzucht ist in Deutschland nicht besonders stark verbreitet, was zum einen daran liegen könnte, dass es bereits schwierig genug ist einen anatomisch ansprechenden ein- bzw. zweifarbigen Dackel ohne Merle zu züchten. Zum anderen erfordert die gewissenhafte Tigerzucht doch ein gewisses genetisches bzw. farbgenetisches Grundwissen und ein gutes Hintergrund Wissen zu den Ahnen der Zuchttiere.


Es entspricht nicht der züchterischen Vorstellungen z. B. eine schwarz-tiger Hündin mit irgendeinem schwarz-roten Rüden anzupaaren. Aus einer solchen Verbindung sind genetisch gesehen durchaus Tigerdackel zu erwarten, wichtig ist aber für uns, dass aus einer Verpaarung mit einem Tigerdackel neben der Wesenfestigkeit auch anatomisch vielversprechende und schön gezeichnete Tigerwelpen fallen. Unsere Zuchtplanung ist daher darauf ausgelegt, dass in dem zu erwartenden Wurf möglichst alle Tiere farblich, zeichnungsmäßig und anatomisch dem Rassestandard entsprechen.

Ein hochgestecktes Ziel an dem es sich lohnt zu arbeiten.   

                                                                               

                                                                                                                "Hannemann-Erdmannsheim" 1894


Die Tigerzeichnung vererbt sich unvollständig dominant. D. h. alle nicht getigerten Abkömmlinge aus einer Verpaarung mit einem Tiger vererben die Tigerzeichnung nicht weiter. Die Grundfarbe des Schwarztigers ist schwarz mit Brand, da er, wenn er keine Merle Zeichnung zeigen würde, ein schwarz-roter Dackel wäre. Die Tigerzeichnung kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In der Regel erkennt man aber direkt nach der Geburt, welche Welpen die Tigerteckel sind. Aber es gibt auch Ausnahmen. Der versierte Zuchtwart wird aber auch einen solchen Welpen als Tigerteckel identifizieren.
Der Merle Faktor sorgt dafür, dass beim Tigerteckel Farbfelder von unterschiedlicher Ausprägung entstehen, die beim Schwarztiger dunkelanthrazit bis silbergrau sein können. Wünschenswert ist eine klar abgegrenzte, gleichmäßige Verteilung zwischen der Grundfarbe Schwarz und der Merle Zeichnung über den gesamten Körper. Der Brand des Schwarztigers soll wie beim schwarz-roten Dackel klar abgegrenzt und möglichst satt pigmentiert sein. Genauso wie beim schwarz-roten, roten und schokobraunen Dackel sollen Tigerdackel  dunkle, mandelförmige Augen haben. Es kommt aber vor, dass Tigerdackel sog. Blue-Eyes zeigen. Merle kann eben nicht nur auf dem Körper, sondern  auch im Auge sichtbar werden, so dass  dieser Dackel dann ein oder zwei vollständig oder teilweise blaue Augen hat. Tigerdackel mit blauen Augen sind zwar nicht erwünscht, gleichwohl dürfen sie aber zur Zucht verwendet werden, denn die genetische Wahrscheinlichkeit, dass ein Tigerdackel mit blauen Augen wieder blaue Augen vererbt ist genauso groß, als wenn er dunkle Augen hat.

 

Text von Sabine Brumm,  www.kurzhaarteckel.at

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